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Langzeitbelichtungen sind in der Fotografie immer dann nötig wenn
zuwenig Licht vorhanden ist, oder es bewusst ausgeschlossen wird...

Infrarot:

Licht bewegt sich wellenförmig fort. Werden diese Wellen gemessen, dann gibt man den Wert in Nanometer (nm) an. Das für das menschliche Auge sichtbare Licht schwingt zwischen 400 und 700 Nanometern. Infrarot schwingt zwischen 700 und 1350 Nanometer. 

Durch spezielle Filter wird das sichtbare Licht ausgeschlossen und nur Infrarotwellen durchgelassen. Da Infrarot von verschiedenen Oberflächen unterschiedlich stark reflektiert wird, entsteht der spezielle, sehr kontrastreiche Look der Infrarotbilder. Das Wasser und der Himmel reflektieren kaum, das Blattgrün dagegen sehr (Wood-Effekt).

Mischtechniken und/oder schwache Infrarotfilter erlauben einen Mix aus natürlichem und infrarotem Licht.

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© Ralf Nufer (info@langzeit.ch)
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